Ich unterstütze die erweiterte Widerspruchs­lösung für die Organspende. Wir müssen die Organspende fördern und so Leben retten. Klares Ziel ist, dass ein Erwachsener im Todesfall zum potenziellen Organspender wird – es sei denn, er hat seinen Widerspruch zu Lebzeiten in ein offizielles Register eintragen lassen. Ebenfalls müssten die Angehörigen des Verstorbenen wie heute zwingend miteinbezogen werden. Dieses Prinzip wird auch als erweiterte Widerspruchslösung bezeichnet. Das soll dazu beitragen, die Anzahl potenzieller Spender zu erhöhen, damit – unter Wahrung der Wahlfreiheit jedes Einzelnen – so viele Leben wie möglich gerettet werden können. Das ist dringend nötig, denn jedes Jahr sterben in der Schweiz Dutzende, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten. Im Jahr 2018 waren es 68 Menschenleben. Für eine Transplantation standen 2018 rund 1400 Patienten auf der Warteliste.

Das Spendepotenzial steigt mit der Einführung der Widerspruchslösung – das zeigen Erfahrungen in anderen europäischen Ländern. Ich setzte mich klar für die erweiterte Widerspruchslösung ein, damit wir zukünftig mehr Leben retten können.

Mehr Informationen zur Organspende erhalten sie hier: Swisstransplant

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